QUEUE - by Oublique Sensations

„Hell is just a place, where everything means something”.

Timothy Morton

QUEUE wurde entwickelt von OBLIQUE SENSATIONS in Zusammenarbeit mit dem Theater an der Ruhr und der Akademie für Theater und Digitalität Dortmund. QUEUE wird gefördert durch das Programm Neue Künste Ruhr des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW.

QUEUE ist eine interaktive, audiovisuelle Zeitlupe für XR Reality und Multiplayer-VR. Inspiriert von unter anderem Morton Feldmans Anti-Oper Neither sowie Samuel Becketts Prosatext The Lost Ones entwirft die hybride Arbeit einen scheinbar dystopischen Nicht-Ort, eine Schattenwelt im Übergang zum Ungewissen: In einem seltsamen, virtuellen Zylinder wird Lebendiges vom Gesetz eines ewigen Schlangenstehens reguliert. Die Bewohner:innen von QUEUE – mehr oder weniger animierte Avatare und KI generierte Stimmen – suchen nach einem Ausweg. Dabei scheint Ursprung und Perspektive dieser Sehnsucht abhanden gekommen zu sein.

Mit Hilfe von VR-Brillen kann das Publikum die Gesetze von QUEUE spielerisch gemeinsam erkunden und Kooperationsmöglichkeiten erproben. Werden die Besucher:innen gemeinsam einen Ausweg finden? Oder ist am Ende Bleiben-Können eine Lösung?

Credits

Künstlerische Leitung, Komposition, Look-Design, Text: Christoph Wirth
Lead Development und Creative Coding: Fehime Seven
Netzwerk Programmierung und Creative Coding: Sarah Buser
VR-, Interaktions- und Shaderdesign, Beratung: Markus Wagner
Dramaturgische Begleitung: Michael Eickhoff
Produktionsleitung: Annabell Blank
Beratung Netzwerk: Ole Graf

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